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Soulstrip

16.10.09

Glück Auf

11.09.09



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20.04.2007

Zillo Review (German)

 

Mit ihrer neuen EP "Daydream" knüpfen Obscenity Trial nahtlos dort an, wo sie mit "Here And Now" aufgehört hatten. Punktgenaue Beats, die auch gerne etwas härter sein dürfen, tragen melodiöse Arrangements mit hohem Wiedererkennungswert.

Was Obscenity Trial aber aus der Masse ähnlich gelagerter Bands heraushebt, sind vor allem zwei Faktoren: zum einen haben die Songs bei aller Eingängigkeit immer einen starken düster-melancholischen Einschlag; zum anderen ist Oliver Wand einer der ausdrucksstärksten Sänger, welche die Szene derzeit zu bieten hat.

Mit seiner klaren und immer etwas schwelgerischen Stimme rückt er in die Nähe der Intensität eines Marc Almond.

Auf "Daydream" spielen Obscenity Trial all ihre Stärken aus, während die wie immer über jeden Zweifel erhabene Produktion von Olaf Wollschläger dafür sorgt, dass such alle Puzzleteile nahtlos zusammenfügen.

Sei es das Hit-trächtige Titelstück oder das bedrohlich-laszive "Desire": die Band leistet sich keinen Hänger und zeigt, wie vielseitig und intensiv Synth-Pop abseits der immer gerne kopierten Jungs aus Basildon sein kann.

Auch die vier Remixe (u.a. von Steve Naghavi und Spetsnaz) sind allesamt sehr gelungen und sorgen für Abwechslung.

Mit "Daydream" zeigen Obscenity Trial erneut, dass sie eine ziemliche Ausnahmeerscheinung in ihrem Genre sind.

Kasprzak
Zillo 05/07



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