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Soulstrip

16.10.09

Glück Auf

11.09.09



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09.10.2009 SONIC SEDUCER Review (German)

Mit "Soulstrip" festigen Obscenity Trial ihre besondere Stellung zwischen den unterschiedlichen musikalischen Welten.
Das frische Werk der ambitionierten Electropopper verfügt über komerzielles Potential, ohne seine eigentliche Seele zu verkaufen.

Die Singleauskopplung "Über's Wasser Gehen" erhielt beachtliches Airplay, doch insgesamt verleugnet das Album seine düster-romantischen Wurzeln keineswegs. Insbesondere der stimmungsvolle Opener "Seven Seas" lässt Sänger Oliver Wands tiefe charismatische Stimme hervorragend zur Geltung kommen, während Songs wie "Inside" und das überaus eingängige "Shadows" eher auf die Tanzflächen der Clubs abzielen.

"Glück Auf", eine auf den ersten Blick melancholische Ballade, steckt voller Pathos, was vermutlich nicht jedermanns Sache ist - entpuppt sich bei genauerer Betrachtung jedoch als echter Mutmacher.

Wer sich darauf einlässt, dem erscheint das frische Werk als nahezu perfekt inszeniertes Album mit Ecken und Kanten, das man lieben oder hassen, aber kaum übersehen wird.

Manches erschließt sich erst auf den zweiten Blick, doch eines steht fest:

"Soulstrip" steht für Qualität.

Kai Reinbold
Sonic Secuder 10/09