Auf die beiden Singles "Über's Wasser Gehen" und "Glück Auf" folgt naturgemäß das dazugehörige Album, welches mittlerweile das vierte in der Bandgeschichte ist, wenn man das Debüt von 1996 mitzählt.
Mit dem getragenen "Seven Seas" gibt das Album seinen überraschend düsteren und epischen Einstand, gefolgt von der ersten Single.
Wer sich vom ungewohnten Klang der beiden Singles befremdet fühlte, darf aber aufatmen, denn dass genau bei diesen beiden Stücken, welche auch die einzigen auf deutsch gesungenen sind, Söhne Mannheims Tino Oac und Songwriter Robin Grubert ihre Finger im Spiel hatten, ist im Vergleich zum Rest des Albums deutlich zu hören.
Der klingt erfreulich melancholisch, weniger angestrengt und steht dem hageren Musiker deutlich besser zu Gesicht.
Besonders hervorzuheben sind dabei "Wrong Place, Wrong Time" und "At The End Of The Day".
Die Idee, ein paar Minuten Stille, versehen mit einem lustigen Titel auf ein Album zu bannen, ist hingegen spätestens seit Covenants "You Can Make Your Own Music" nicht mehr wirklich neu.
Fazit: Von den beiden sehr poppigen Singles sollte man sich nicht in die Irre führen lassen.
Dieses Album bietet ansonsten lupenreinen Synthpop, wie man ihn von Herrn Wand gewohnt ist.
Beyer
Zillo 10/09
| 09.10.2009 | ZILLO Review (German) |





